| Natursteintreppen |
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Treppe als Definition:
Sie überbrückt Höhenunterschiede im Freien sowie im Gebäude.
Ab ca. 20° Neigung ist eine begehbare Fläche mit waagerechten Treppenstufen aufzugliedern.
Die ununterbrochene Trittfolge (mindestens 3 Treppenstufen) heißt Treppenlauf.
Das Idealmaß (bequeme Begehbarkeit) einer Treppe liegt in folgender Definition:
2x Steigung + 1x Auftritt sollten in der Summe zwischen 59 bis 65cm liegen.
Abgesehen von der Notwendigkeit, Treppen zum überwinden von Höhenunterschieden einzusetzen, geben sie in ihren unterschiedlichsten Ausführungen jedem Gebäude ein ganz individuelles Gesicht. Gerade Hauseingangstreppen können ein Gebäude in besonderer Weise prägen und in ihrer Eleganz das gesamte Erscheinungsbild beeinflussen.
Unterscheidungskriterien im Treppenbau sind
- gerade
- gewendelte
- gebogene
- gemischte Treppen
Die am häufigsten angewendete Treppenanlage ist die Belagstreppe, mit der Kombination von Tritt- und Setzstufen und Podest auf einem Betonkern.
Im Innenbereich kommen, wenn Platz sparende Maßnahmen erforderlich sind, sehr häufig Wendel- oder Spindeltreppen zum Einsatz.
Naturstein als verwendeter Werkstoff überzeugt durch seine Beständigkeit, unterschiedlichste
Bearbeitungsmöglichkeiten, verschiedenste Farbnouancen.
Gerade im Außenbereich überzeugt eine Treppe aus Granit durch Langlebigkeit und Eleganz.
Auf Grund der Abmaße einer Naturstein-Rohplatte von ca 300cm x 200cm, besteht sehr häufig die Möglichkeit Podestplatten, Tritt- und Setzstufen, jeweils aus einem Stück zu fertigen. Der Vorteil hierbei liegt bei der Reduzierung der Fugen, im Vergleich zu Keramikfliesen, dieses verhindert wiederum das Eindringen von Feuchtigkeit und das Aufbrechen des Treppenbelages bei Frost.
Es ist natürlich bei der Planung einer Treppenanlage grundsätzlich darauf zu achten, welcher
Zweck erfüllen werden soll.
Im Außenbereich wird vor allem auf technische Gesichtespunkte, wie Frostbeständigkeit, Rutschfestigkeit, Haltbarkeit und Belastbarkeit Wert gelegt, während im Innenbereich Gestaltungskriterien wie Glanz, Pflegeleichtigkeit, Farbe, Astethik u.s.w. von entschiedener Bedeutung sind.
Als Innentreppe kann so gut wie jeder Naturstein eingesetzt werden, jedoch im Außenbereich oder in stark frequentierten Gebäuden, sollte z.B. auf Marmor oder einige Kalksteine verzichtet werden. Als so genannte Weichgesteine hält die polierte Oberfläche einer starken Beanspruchung wenig stand, des Weiteren sind Sie im Außenbereich nicht frostsicher sowie Streusalz oder Säureresistent.
Die polierte Oberfläche am Naturstein lässt die verschiedenen Materialien in ihrem Farbspiel am besten zur Geltung kommen, es ist jedoch lt. DIN Verordnung untersagt, den Trittbereich an Außentreppen zu polieren. Es besteht Rutschgefahr. Die dafür vorteilhafte Oberflächenbearbeitung ist das Flammen des Materials. Hierbei wird mittels Brenner bei
ca.3800°C der Quarz aus der Oberfläche "gesprengt". Eine traditionelle Oberflächenbearbeitung zur Rutschhemmung im Trittbereich ist die gestockte Fläche.
Der Steinmetzmeisterbetrieb, als Innungsbetrieb in Ihrer Nähe, gibt Ihnen gern Auskunft, welches Material und welche Bearbeitung sich in ihrem Fall am besten eignet. Da bei der Fertigung und dem Verlegen von Treppenanlagen aus Naturstein, fachspezifische Kenntnisse dringend erforderlich sind, ist es ratsam, sich an einen Steinmetzmeister Fachbetrieb in ihrer Nähe zu wenden, da somit Material- und Verlegefehler von vornherein vermieden werden können, welche oftmals gravierende Folgeschäden nach sich ziehen.
Hier einige Beispiele:
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